Erstellen und evaluieren Ihrer Brandschutzordnung

Die Brandschutzordnung ist im Sinne eine Hausordnung, mit speziellen Inhalten für das vorbeugen eines Brandes, sowie den Verhaltensregeln, sollte es zu einem Brand kommen

Alle sich im Gebäude aufhaltenden Personen müssen sich an die Brandschutzordnung halten.

Mehrmals täglich brennt es irgendwo in Deutschland in einem Betrieb. Menschenleben sind gefährdet. Hier entstehen Verluste in Millionenhöhe. Betriebe gehen durch Brandereignisse Pleite, Arbeitsplätze sind bedroht, oder gehen verloren.

Es entstehen mindestens kostspielige Betriebsunterbrechungen.

Menschenleben werden gefährdet, Versicherungsprämien steigen ins unermessliche.

 Die Brandschutzordnung wird individuell für jedes Gebäude erstellt, wobei auch spezifische Eigenheiten, wie zum Beispiel Fluchtwege oder Bereiche mit einem besonders hohen Brandrisiko, berücksichtigt werden müssen

"Die Brandschutzordnung ist alle 2 Jahre durch eine Fachkundige Person, einem Brandschutzbeauftragten, auf Inhaltliche Richtigkeit, Gesetzeskonformität zu prüfen."

Wir erstellen und passen die Brandschutzordnung nach DIN 14096:2014-05 den jeweiligen Bedingungen und ggf. spezifischen Brandgefahren im Gebäude/Betrieb an.

Wir verzichten auf Brandschutzordnung - Erstellungsgeneratoren, da diese nicht auf die wirkliche Situation des Betriebes eingehen

Wer fordert eine Brandschutzordnung

Verordnung über den Betrieb von baulichen Anlagen

(Betriebs-Verordnung - BetrVO) Vom 10. Oktober 2007

Teil IV
Gebäudebezogene Betriebsvorschriften

Abschnitt 1
Verkaufsstätten

§ 10 Brandschutzordnung

(1) Die Betreiberin oder der Betreiber einer Verkaufsstätte hat im Einvernehmen mit der Berliner Feuerwehr eine Brandschutzordnung aufzustellen. In der Brandschutzordnung sind insbesondere die Aufgaben der oder des Brandschutzbeauftragten und der Selbsthilfekräfte für den Brandschutz sowie die Maßnahmen festzulegen, die zur Rettung von Menschen mit Behinderung, insbesondere Rollstuhlbenutzerinnen und Rollstuhlbenutzern, erforderlich sind.

(2) Die Betriebsangehörigen sind bei Beginn des Arbeitsverhältnisses und danach mindestens jährlich zu unterweisen in

1. die Lage und Bedienung der Feuerlöschgeräte, Brandmelde- und Feuerlöscheinrichtungen und
2. die Brandschutzordnung, insbesondere über das Verhalten bei einem Brand oder bei einer Panik.

(3) Im Einvernehmen mit der Berliner Feuerwehr sind Feuerwehrpläne anzufertigen und ihr zur Verfügung zu stellen.

§ 36 Brandschutzordnung, Räumungskonzept, Feuerwehrpläne

(1) Die Betreiberin oder der Betreiber oder eine von ihr oder ihm beauftragte Person hat im Einvernehmen mit der Berliner Feuerwehr eine Brandschutzordnung und gegebenenfalls ein Räumungskonzept aufzustellen.

Darin sind

  1. die Erforderlichkeit und die Aufgaben einer oder eines Brandschutzbeauftragten und der Selbsthilfekräfte für den Brandschutz sowie
  2. die Maßnahmen, die im Gefahrenfall für eine schnelle und geordnete Räumung der gesamten Versammlungsstätte oder einzelner Bereiche unter besonderer Berücksichtigung von Menschen mit Behinderung erforderlich sind, festzulegen.

Die Maßnahmen nach Satz 2 Nummer 2 sind bei Versammlungsstätten, die für mehr als 1 000 Besucher bestimmt sind, gesondert in einem Räumungskonzept darzustellen, sofern diese Maßnahmen nicht bereits Bestandteil des Sicherheitskonzepts nach § 37 sind.

(2) Das Betriebspersonal ist bei Beginn des Arbeitsverhältnisses und danach mindestens einmal jährlich zu unterweisen über

  1. die Lage und die Bedienung der Feuerlöscheinrichtungen und -anlagen, Rauchabzugsanlagen, Brandmelde- und Alarmierungsanlagen und der Brandmelder- und Alarmzentrale,
  2. die Brandschutzordnung, insbesondere über das Verhalten bei einem Brand oder bei einer sonstigen Gefahrenlage, gegebenenfalls in Verbindung mit dem Räumungskonzept, und
  3. die Betriebsvorschriften.

Der Berliner Feuerwehr ist Gelegenheit zu geben, an der Unterweisung teilzunehmen. Über die Unterweisung ist eine Niederschrift zu fertigen, die der Bauaufsichtsbehörde auf Verlangen vorzulegen ist.

(3) Im Einvernehmen mit der Berliner Feuerwehr sind Feuerwehrpläne anzufertigen und ihr zur Verfügung zu stellen.

Nach DGUV Vorschrift 1 (bisher: BGV A1) § 24 Absatz 5 und DGUV Information 205-001 (bisher: BGI 560) ist der Unternehmer zu Aushängen die über Erste-Hilfe- und Rettungseinrichtungen informieren verpflichtet.

ASR A2.2 Maßnahmen gegen Brände

7. Organisation des betrieblichen Brandschutzes
7.1 Organisatorische Brandschutzmaßnahmen

(1) Der Arbeitgeber hat die notwendigen Maßnahmen gegen Entstehungsbrände einschließlich der Verhaltensregeln im Brandfall (z. B. Evakuierung von Gebäuden) festzulegen und zu dokumentieren

(2) Die Maßnahmen für alle Personen, die sich in der Arbeitsstätte aufhalten, sind an gut zugänglicher Stelle in geeigneter Form auszuhängen, wenn:

  • erhöhte Brandgefährdung vorliegt,

  • der Aushang eines Flucht- und Rettungsplanes nach ASR A2.3 „Fluchtwege und Notausgänge, Flucht- und Rettungsplan“ erforderlich ist ode

  • sich häufig Besucher oder Fremdfirmen in der Arbeitsstätte aufhalten, insbeson-dere wenn sie nicht begleitet sind.

    Dies kann z. B. als

  • Brandschutzordnung Teil A nach DIN 14096:2014-05 „Brandschutzordnung - Regeln für das Erstellen und das Aushängen“ oder

  • „Regeln für das Verhalten im Brandfall“ im grafischen Teil des Flucht- und Ret-tungsplans nach ASR A1.3 „Sicherheits- und         Gesundheitsschutzkennzeichnung“ erfolgen.

(3) Die Maßnahmen für alle Beschäftigten sind diesen durch Auslegen oder in elekt-ronischer Form zugänglich zu machen. Dies kann z. B. in Form der Brandschutzord-nung Teil B nach DIN 14096:2014-05 „Brandschutzordnung - Regeln für das Erstellen und das Aushängen“ erfolgen.

Weitere Rechtsgrundlagen sind zum Beispiel die Muster-Beherbergungsstättenverordnung (MBeVO), für gewerbliche Betriebe, § 3 der Verordnung über Arbeitsstätten (ArbStättV) bzw. die (Gefährdungsbeurteilung) und §§ 1, 3 und 4 der DGUV Vorschrift 2 -Allgemeine Vorschriften-, zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen die §§ 42 (Versammlungsstätten), 56 (Beherbergungsstätten), 83 (Verkaufsstätten) und 113 (Hochhäuser) der Verordnung über Bau und Betrieb von Sonderbauten (SBauVO) und Punkt 5.12.4 Richtlinie über den baulichen Brandschutz im Industriebau (IndBauRL), GF > 2.000 m².

Daneben können sie auf Grund weiterer gesetzlicher Bestimmungen, behördlicher Auflagen und/oder zivilrechtlicher Vereinbarungen (Versicherungsverträge/Zertifizierungen) verpflichtet sein Brandschutzordnungen für ihr Gebäude zu erstellen, wie zum Beispiel Punkt 9.2 VdS 2226 (Krankenhäuser, Pflegeheime und ähnliche Einrichtungen).

Wichtige Hinweise dazu finden sich meist im entsprechenden Brandschutzkonzept oder der Baugenehmigung.

  • Teil 1 (A) Aushangpflichtig,
  • Teil 2 (B) und Teil 3 (C) muss für Ihre Mitarbeiter an einem stehts zugänglichen Ort ausgelegt sein.

Wir erstellen die für Ihre Einrichtung angepasste Brandschutzordnung und überarbeiten diese entsprechend der DIN 14096:2014-05;

Die Neuauflage einer Brandschutzordnung ist oft sehr Zeitaufwändig.
Die erste Erarbeitung einer Brandschutzordnung macht eine Begehung des betreffenden Objekts erforderlich.
Texte müssen gesetzeskonform und dem Objekt entsprechend erzeugt werden, daher sind die Kosten der Erarbeitung einer Erstanfertigung höher als die regelmäßig folgende Fortschreibung.
Fragen Sie uns nach unseren angemessenen Preisen zur Erstellung einer Brandschutzordnung.

Inhalte einer Brandschutzordnung Teil A

  • Ruhe bewahren
  • Brand melden (Notruf 112)
  • In Sicherheit bringen (Hinweise zur Selbstrettung inkl. Hinweis auf Symbole für gekennzeichnete Fluchtwege und Sammelstellen)
  • Löschversuch unternehmen (inkl. Hinweis auf Symbole für Feuerlöscher und Wandhydranten)
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Inhalte der Brandschutzordnung Teil B

  • Brandverhütung
  • Brand- und Rauchausbreitung
  • Flucht- und Rettungswege
  • Melde- und Löscheinrichtungen
  • Verhalten im Brandfall
  • Brandmeldung
  • Alarmsignale und Anweisungen
  • In Sicherheit bringen
  • Löschversuche unternehmen
  • Besondere Verhaltensregeln
Erstellen und überarbeiten der Brandschutzordnung

Erstellen und überarbeiten der Brandschutzordnung